Als eine Schlafstörung (im Fachjargon Insomnie) bezeichnet man eine Störung des Nachtschlafes, die sich in einer Ein- oder Durchschlafstörung, einem häufigen Erwachen in der Nacht oder einem sehr frühen Aufwachen am Morgen und/oder einer schlechten Schlafqualität äußert. Die Auslöser für eine Schlafstörung sind vielfältig, schon der Konsum koffeinhaltiger Lebensmittel wie Kaffee oder Cola oder eine zu späte Nahrungsaufnahme kann sich negativ auf den Schlaf auswirken. Auch der Lebenswandel, z.B. gekennzeichnet durch einen ständig wechselnden Schlafrhythmus/ Schichtarbeit sorgt für Schlafstörungen. Grundsätzlich unterscheidet man jedoch zwischen inneren und äußeren Störfaktoren. Innere Störfaktoren mehr » umfassen z.B. Stress oder psychische Belastungen wie Ärger, Ängste oder Sorgen, sowie Krankheiten, zu den äußeren Störfaktoren gehören eine laute oder zu helle Umgebung, ein unbequemes Bett und/oder die bereits bezeichneten Lebensumstände. Bei manchen Menschen können sich zusätzlich noch Nebenwirkungen von Medikamenten negativ auf die Qualität des Schlafs auswirken.
Die Schlafstörungen selbst können unterschiedliche Stärken annehmen, wobei zumeist bereits eine leichte Schlafstörung als unangenehm empfunden wird. Betroffene können jedoch von sich aus Einiges unternehmen, um mit natürlichen Mitteln zu einem ruhigen Schlaf zurück zu finden. Zunächst sollte jeder für sich eine individuelle "Schlafhygiene" (das wären Gewohnheiten, die einem gesunden Schlaf förderlich sind) entwickeln. Dazu gehören geregelte Zu-Bettgehzeiten einschließlich geregelter Schlafdauer ohne Tagschlaf, das Vermeiden von übermäßiger Nahrungsaufnahme ab drei Stunden vor dem Schlafengehen und dem Konsum von Kaffee, Cola, Zigaretten oder Alkohol. Zudem sollten Sie auf körperliche Belastungen ab 18h verzichten und sich eine Abschaltzeit zwischen Arbeit und Schlaf sichern, in der Sie auch aktiv zur Entspannung des Körpers durch spezielle Übungen beitragen können. Für das Schlafzimmer selbst gilt, dass die Schlafumgebung entspannend gestaltet werden sollte und dass das Bett all den Anforderungen des Körpers genügt. Diese therapeutischen Ansätze schaffen - allerdings erst nach einigen Wochen - eine Besserung des Schlafes.
Sollte jedoch eine bestimmte akute Ursache (Stress oder Sorgen) eine kurzfristige, dafür aber stark ausgeprägte Schlafstörung auslösen, kann eine medikamentöse Behandlung aufgrund der schnellen Wirksamkeit notwendig werden. Bei schwereren und länger andauernden oder bereits chronisch verlaufenden Schlafstörungen sollte ein Arzt hinzu gezogen werden. Bei Schlafunregelmäßigkeiten sollte zunächst auf pflanzliche Präparate zurück gegriffen werden, die Klassiker hier sind Hopfen-, Melisse- oder Baldrianmittel. Auch stärkere Medikamente sind rezeptfrei erhältlich, die allerdings nicht für eine Langzeittherapie geeignet sind. Hier finden Sie eine umfangreiche Auswahl von frei verkäuflichen Produkten: weniger »