Ein niedriger Blutdruck - medizinisch Hypotonie - bezeichnet einen vorübergehend auftretenden oder aber chronisch erniedrigten Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems, vor allem junge Frauen sind davon betroffen. Ein zu niedriger Blutdruck an sich ist zwar unangenehm, jedoch nicht gesundheitsschädigend, er gilt sogar als "lebensverlängernd", da er keine negativen Auswirkungen auf das Gefäßsystem hat. Dennoch kann ein niedriger Blutdruck, vor allem wenn sein Auftreten chronisch ist oder wird, auf eine ernstzunehmende Organschädigung hindeuten, wie beispielsweise eine Herzmuskelschwäche, eine Schilddrüsenerkrankung oder aber einen Infekt. Doch welche Werte stehen für einen "Blutniedrigdruck"? Diese Frage lässt mehr » sich folgendermaßen beantworten: bereits dann, wenn der erste, der systolische Wert - er entsteht, wenn das Herz durch Zusammenziehen das Blut in die Arterien drückt - unter 100 mmHg liegt und der zweite, der diastolische Wert - er entsteht, wenn das Herz sich entspannt und die Herzkammern erneut mit Blut gefüllt werden - nicht über 60 mmHg hinausgeht.
Es gibt drei verschiedene Formen des niedrigen Blutdruckes, die häufigste Form ist die essentielle Hypotonie, betroffen sind vor allem junge Frauen, die Ursache bleibt zumeist ungeklärt und es besteht keinerlei Krankheitswert. Die zweite Form - die symptomatische Hypotonie - bezeichnet den erniedrigten Blutdruck als Symptom einer anderen Erkrankung, beispielsweise ein durch eine Allergie ausgelöster anaphylaktischer Schock, eine hoher Blutverlust, die Einnahme bestimmter Medikamente oder eine vorliegende Herzschwäche. Die dritte Form, die orthostatische Hypotonie, tritt auf, wenn Betroffene zu schnell aufstehen. Bei allen drei Formen jedoch äußern sich in den gleichen unangenehmen Symptomen. Diese sind Schwindel, Schwarzsehen, Herzrasen, Kopfschmerzen und kalte Hände und Füße. Zusätzlich besteht durch die Minderversorgung des Gehirns mit sauerstoffreichen Blut das Risiko von auftretenden Ohnmachten, die wiederum ein Gefahrenpotential in sich bergen, denn es kann zu Stürzen und Verletzungen führen.
Da eine Hypotonie in der Mehrzahl der Fälle keine negativen Konsequenzen für die Gesundheit aufweisen, sind sie grundsätzlich nicht behandlungsbedürftig - außer der erniedrigte Blutdruck ist als Symptom einer organischen Erkrankung zu werten. In diesem Fällen wird die Ursache medizinisch versorgt. Dennoch können Betroffene durch einen gesunden Lebensstil, ausreichend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung sowie den Verzicht auf Alkohol und Nikotin ihren Blutdruck steigern. Unterstützend wirken auch genügend Schlaf, Wechselduschen mit Bürstenmassagen und der Genuss von koffeinhaltigen Getränken. Was Sie im Rahmen der Selbstmedikation noch zur Behandlung Ihres niedrigen Blutdrucks tun könnten und wo Sie Ihr Wunschpräparat zum günstigsten Preis erhalten, zeigen wir Ihnen nun:
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