Gelenkschmerzen bezeichnen Schmerzen, die in den Gelenken (den Bindegliedern zwischen zwei Knorpeln oder Knochen) entstehen, unabhängig von ihrer Herkunft und Ursache. Grundsätzlich lassen sie sich in drei Bereiche einteilen - Gelenkschmerzen ohne entzündliche Veränderung, Gelenkschmerzen aufgrund von einer Entzündung und Gelenkverschleiß.
Gelenkschmerzen, die entstehen, ohne dass eine entzündliche Veränderung vorliegt, fallen in der Medizin unter den Begriff Arthralgie. Ursachen einer Arthralgie gibt es viele, ein grippaler Infekt, Fehlhaltungen, Überbelastung oder Verletzungen gehören hier zu den Hauptursachen. Arthralgien treten akut auf und lassen sich in der Regel gut behandeln - nach mehr » Beheben der Ursache gehen die Beschwerden zumeist zurück und das Gelenk kann ausheilen. Sollten die Beschwerden allerdings länger andauern oder Entzündungserscheinungen hinzu kommen, sollte ein Arzt hinzu gezogen werden.
Liegen Gelenkschmerzen jedoch aufgrund einer Entzündung vor, so spricht die Medizin von einer Arthritis. Eine Arthritis kann lediglich ein Gelenk betreffen, man spräche hier von einer Monoarthritis, oder es sind mehrere Gelenke betroffen, so handelte es sich dabei um eine Polyarthritis. Diese Art der Gelenkschmerzen verlaufen entweder akut - die Gelenkentzündung tritt vorübergehend auf und geht anschließend wieder zurück - oder aber sie verlaufen chronisch - das am häufigsten vorkommende Krankheitsbild hier ist die rheumatoide Arthritis, in Deutschland leiden ca. 800.000 Menschen darunter, wobei häufig, aber nicht nur ältere Menschen betroffen sind. Eine rheumatoide Arthritis wird von einer Kombination verschiedener Faktoren ausgelöst, Vererbung und ein ungesunder Lebensstil gelten als fördernd. Hauptverursacher ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems, denn diese veranlasst, dass chronische Entzündungen in den Gelenken hervor gerufen werden, die die Gelenke nicht nur schädigen, sondern auf Dauer auch komplett zerstören können. Es gibt darüber hinaus noch Sonderformen der Arthritis, darunter fallen die Gicht, die starke Gelenkschmerzen verursachen kann, aber in einem zu hohen Harnsäurespiegel im Blut seinen Ursprung findet und Morbus Bechterew - eine schleichende Gelenkversteifung.
Der Gelenkverschleiß (in der Fachsprache Arthrose) ist eine Gelenkerkrankung, die aufgrund von Degeneration entsteht. Sie ist nicht heilbar, entwickelt sich schleichend und verursacht starke Gelenkschmerzen, die vor allem nach Ruhephasen auftreten. Ihre Ursache hat die Arthrose im Knorpelabrieb in den betroffenen Gelenken, zudem kommt es zu Gelenkversteifungen. Die zumeist betroffenen Gelenke sind die der Hüfte, der Knie und der Wirbelsäule.
Wenn Ihre Gelenke schmerzen, sollten Sie tätig werden. So lassen sich zur ersten Bekämpfung des Schmerzes Schmerzmittel mit entzündungshemmender Wirkung einsetzen, auch äußerlich anzuwendende Salben und Gels sollten - vor allem bei Sportverletzungen - in Betracht gezogen werden. Auch pflanzliche Mittel und Wärmepflaster können gut helfen, vor allem den Schmerzen Einhalt zu gebieten. Bei www.billigmed.de finden Sie eine große Auswahl an Medikamenten, Cremes und Gels, die Sie im Rahmen der Selbstmedikation zur Linderung Ihrer Gelenkschmerzen einsetzen können: weniger »